Risiken durch Schadsoftware – WannaCry

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Aktuell sorgt die Schadsoftware „WannaCry“ weltweit für Schlagzeilen. Der Erpressungs-Trojaner zielt auf Schwachstellen in veralteten Betriebssystemen wie Microsoft Windows XP und verursacht massive Schäden durch die Verschlüsselung ungesicherter Daten.

Erste Schätzungen gehen von Millionen gefährdeter oder bereits infizierter Computer aus. Die Lösegeld-Forderungen belaufen sich zunächst auf mehrere Hundert Euro, die in Form der Krypto-Währung Bitcoins durch die Geschädigten gezahlt werden müssen. Wer nicht zahlt, verliert seine Daten. Die Schäden durch den Betriebsausfall der befallenen Rechner als auch durch die verlorenen Daten sind enorm.

Leider ist sowohl kurzfristig mit modifizierten Varianten von WannaCry als auch mittelfristig mit ähnlichen Angriffswellen auf alte Betriebssysteme zu rechnen. Für Windows XP bietet Microsoft schon seit geraumer Zeit keinen Support und auch keine regelmäßigen Updates oder Service-Packs mehr an. Akut gefährdet sind hier alle Geräte mit Internetverbindung. Für autarke Systeme ergibt sich ein geringeres Risiko (z.B. via USB-Kontakt).

Wie im Rahmen der Abkündigung von Microsoft Windows XP kommuniziert, empfehlen wir eine Überprüfung hinsichtlich Sicherheit und entsprechende Patches/ Updates. Falls Sie auf ein aktuelleres Betriebssystem umsteigen, bedeutet das für Ihr Kassensystem auch nicht in jedem Fall eine Erneuerung und Zusatzkosten.

Falls Sie unsicher sind, [können Sie sich jederzeit melden]. Wir beraten und unterstützen Sie gerne.


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[Was ist ein Patch/ Service-Pack/ Update/ Fix?]

 
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