Endspurt für finale GoBD-Umsetzung

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Die GoBD (Grundsätze zur ordnungsgemäßen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff) sind auf der Zielgeraden und treten am 1.1.2017 vollumfänglich in Kraft. Die GoBD stellen neue Anforderungen an die digitale Buchführung sowie die Aufbewahrung elektronischer Geschäftsdokumente und Unterlagen.

Bereits 2010 hatte das Bundesfinanzministerium (BMF) angekündigt, dass sich die gesetzlichen Rahmenbedingungen für die Aufbewahrung digitaler Unterlagen ändern würden. 2014 veröffentlichte das BMF die neuen Regeln. Ab 2017 müssen dann alle steuerlich relevanten Einzeldaten mit der durch die Kasse erzeugten Rechnung vollständig und unveränderbar aufbewahrt werden. Diese Daten dürfen nicht verdichtet werden und auch die Aufbewahrung in gedruckter Form reicht dann nicht mehr aus.

Was bedeutet das für die bargeldlose Zahlung und Abrechnung in der Gemeinschaftsgastronomie?

Eine wesentliche Voraussetzung für den rechtssicheren Betrieb ist die Möglichkeit der direkten Bereitstellung digitaler Unterlagen für die Buchhaltung. Falls die komplette Datenspeicherung (z.B. Journal und Veränderungen von Stammdaten) innerhalb der Geräte nicht dauerhaft möglich ist, sind diese Daten unveränderbar und maschinell auswertbar auf einem externen Datenträger (an einem separaten Standort) zu speichern. Die Planung, Umsetzung und Einhaltung der neuen Vorschriften liegt in der Verantwortung der Anwender.

Was bedeutet das für GiroWeb-Kunden in der Praxis?

Im Fall von [CashControl] (CC) genügt die Kassensoftware den neuen Vorschriften bereits ab der Version 5.8. Für die externe Sicherung und Aufbewahrung der Daten bieten wir eine Aktualisierung bzw. Erweiterung um eine zusätzliche Backup-Funktion mit einer externen Festplatte.

Zur Erleichterung der maschinellen Daten-Auswertung durch die Finanzverwaltung wurde mit der Firma Audicon der sogenannte Beschreibungsstandard entwickelt. So lassen sich die Daten problemlos mit der Analysesoftware der Finanzverwaltung (IDEA) verarbeiten. CashControl bietet dieses Exportformat als Funktion ab CC-Version 6.4 an. Steht eine Betriebsprüfung ins Haus, haben die Verantwortlichen so die Gewissheit, dass ihre Daten im Beschreibungsstandard über eine zertifizierte Schnittstelle technisch konform an die Finanzverwaltung übertragen werden.

Um Engpässe zu vermeiden, empfehlen wir die frühzeitige Klärung mit einem Steuerberater und die Beauftragung aller ausstehenden Maßnahmen vor Ende November 2016.


GiroWeb-Tipp GiroWeb GV-Tipp:
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